dann jeden einzelnen tweet wieder nach oben zurück.
vielleicht beim runter gehen - beim "normalen" die tweets als einzelne tweets betonen. vielleicht sogar mit der zeitangabe nach jedem satz (vor 5 minuten, vor 6 minuten etc.)
nach dem untersten tweet dann aber zügig durchgehen...
was mir gefällt?
dem produktionsprozess UND dem rezeptionsprozess wird ein raum "verspundet" (vergl. #dfdu band 2).
der unterschied zwischen gedrucktem und an computern erstellter text wird sofort sichtbar, ohne dass dabei in das müde argument gefallen werden kann, ein hyperlink sei doch bloss das gleiche wie vorher eine fussnote... (vergl. #dfdu band 2: vom buchdruch zum computer gibt es keine verbindung. keine).
der unterschied zwischen geschriebenem text und an computern erstelltem text wird sofort sichtbar. (am deutlichsten durch die umdrehung der reihenfolge der abgelegten, niedergeschriebenen texte!)
der unterschied zwischen gesprochenem wort und an computer erstellen texten wird sofort sichtbar. (weil jeder satz ja auch immer eine option zum anschluss an andere und durch andere wird. und nicht nur an jene, welche in hörweite der eigenen stimme stehen, sondern WeitWeitWeit entfernt, unbekannt, unbenannt... telematische gesellschaft (vergl. den begriff vilém flusser)
-- (d) ganz anders nach lewis caroll, alice im wunderland nach einer überstzung von sir ernst h. gombrich österreichischer kunsthistoriker geboren 1909 in wien / gestorben 2001 in london
-- lese anleitung: -- - bei (a) beginnen. - bemerkungen in klammern leiser/anders - die letzte zeile bloss einmal lesen und dann abschnitt für abschnitt ohne texte in klammern zurück "PENdeln" ;-) -- original: -- erst malen wir ein abbild dann hacken wir es klein dann würfeln wir die stücke in bunt gemischte reih'n die folge der aspekte braucht uns keine sorge sein -- lewis caroll in "alice im wunderland". übersetzt von ernst h. gombrich, medidationen über ein steckenpferd, s. 236ff ("vom bilderlesen") -- erklärung: -- würde ich das kleine gedicht von lewis caroll, übersetzt nach ernst h. gombrich twittern wollen, würde ich also zeile um zeile in einen tweet legen. so:
ich selbst - beim schreiben/abtippen - schreibe es in der "richtigen" reihenfolge. die timeline lese ich aber rückwärts. und darum lese ich also "von oben nach unten und zurück". eben. pendelnd...
dochdoch. an diesem beispiel könnte ziemlich viel ver-rückendes, ver-wirrendes, inspirierendes, theoretisches, vielOh!sofWie?sches entwickelt werden. wenn es um textverständnis ginge. wenn es um erkenntnisorientierung ginge... wenn... und weil aktuell kein kritisch-positiver zugang zu diesen neuen schreibformen gelingt, könnte damit auch eine analyse über das aktuelle wissenschaftsgetue angegangen werden. möglicherweise... hier gehts weiter: http://dfdu.posterous.com/uberredet-rt-obsrvngobsrvrs-after-writing-cul
-- 26.03.2011 -- zurück zu den ersten entwürfen -- wie für alle anderen "temporären zettelkästen" gilt das IMPRESSUM von #dfdu AG -- zu den aktuellen einträgen: http://pendeln.posterous.com/ -- idee: -- mit dem schreiben am computer, mit dem schreiben am netz, mit dem "bloggen" (abkürzung von "bits (nullen + einsen) loggen sich ein") ist es üblich geworden, dass letzte einträge stets zuorberst am bildschirm zu stehen kommen. ganz anders als beim schreiben mit der schreibmaschine. (mehr dazu: kap. 2 von "die form der unruhe": vom buchdruck zum computer gibt es keine verbindung. KEINE)
ein anderer erfahrungshintergrund war auch die ablage von videos in der umgebung eines blog-cms. kurzum: es hat mich eine notlage in diese erkundung dieser art des schreibens, denkens, lesens gebracht. hier hoffe ich auch beruhigung... --
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